Füllungsalternativen

Zur Versorgung eines karieserkrankten Zahnes gibt es heutzutage verschiedene Möglichkeiten der Füllungstherapie.

Amalgam

Die klassische Amalgamfüllung gehört wegen ihrer umstrittenen Inhaltsstoffe mittlerweile zu dem meistdiskutierten Werkstoff in der Zahnmedizin.  

Die Amalgamfüllung ist eine Standard-Kassenversorgung, die sicherlich ausreichend und zweckmäßig ist, aber jeglichen kosmetischen Anforderungen in keiner Weise gerecht wird. Die Haltbarbeit liegt je nach Größe der Füllung zwischen 5 und 8 Jahren. Danach kommt es zu Randspaltbildungen, die eine Sekundärkaries begünstigen.  

Wegen der grauen Farbe findet das Material zunehmend weniger Akzeptanz bei den Patienten und kommt deshalb immer seltener zum Einsatz. 

Kunststoff-Füllungen

Die Füllung aus Kunststoff (auch Composit-Füllung genannt) ist eine Alternative zum Amalgam, jedoch ist sie nicht bei jeder Füllungsgröße anwendbar. Je größer die Füllung desto stärker die Kaukraft, die auf ihr lastet und desto größer der Abrieb.  

Im Frontzahnbereich finden Composit-Füllungen schon seit Jahren ihren Einsatz, jedoch hat es lange gedauert, bis geeignete widerstandsfähige Kunststoffe verfügbar waren, die auch im Seitenzahnbereich verwendet werden können.  

Im Unterschied zur Amalgamfüllung werden Composites nicht einfach in den Zahn eingebracht, sondern in einem bestimmten Verfahren mit dem Zahn "verklebt". Dieses Verfahren nennt sich Schmelz-Dentin-Adhäsiv-Technik (SDA-Technik). Hierbei muß der Zahn zur Aufnahme der Füllung erst konditioniert werden, damit das Füllungsmaterial anschließend in mehreren Schichten eingefüllt werden kann. Man spricht auch von Mehrschichtfüllung.  

Das sehr zeitaufwendige Verfahren und der hohe Materialpreis, erlauben es nicht, die Füllung zum gleichem Preis herzustellen, wie eine Amalgamfüllung. Die Krankenkasse trägt zu einer Composit-Füllung den Preis einer Amalgamfüllung, die Mehrkosten muss der Patient selber tragen. 

Keramikinlays

Eine weitere kosmetisch einwandfreie Füllungsalternative ist das Keramikinlay.  

Zunächst wird hier am Zahn ein Hohlraum geschaffen und eine Abformung für das zahntechnische Labor gefertigt. Dort wird individuell ein keramisches Formteil herstellt, das sich Inlay nennt und wie der Name schon sagt in den Zahn gelegt wird. Es wird natürlich nicht nur hineingelegt, sondern mit Kunststoff eingeklebt.  

Da bei der Herstellung ein sehr hoher zahntechnischer Aufwand erforderlich ist, sind die Kosten für ein Keramikinlay um ein vielfaches höher als bei Composit-Füllungen, allerdings ist auch die Haltbarkeit weitaus größer.  

Seit einiger Zeit gibt es auch konfektionierte Keramikinlays, die bei kleineren Versorgungen auch zum Einsatz kommen können und vom Preis deutlich günstiger sind. 

Goldinlays

Kosmetisch nicht ganz einwandfrei, weil goldfarbig, aber von der Stabilität unschlagbar sind Inlays aus einer Goldlegierung.  

Die Herstellung ist ähnlich wie bei Keramikinlays, jedoch geht man bei der Haltbarkeit von mehr als 20 Jahren aus. Bei diesem Füllungswerkstoff blickt man in der Zahnmedizin auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurück.  

Das Material ist sehr kauflächenstabil und verändert sich auch nach Jahrzehnten nicht. 

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